Briefe an Johanna Darka

"Unser Leben endet an dem Tag,
an dem wir über Dinge schweigen, die wichtig sind."
                                                     Martin Luther King

C. - weiblich

Danke, dass ich Sie gefunden habe!

J. - weiblich, eine Nachricht via Facebook

Ich möchte dir noch mitteilen, dass ich Dein Buch gekauft habe. Ich konnte es noch nicht zu Ende lesen, da es so ist, wie ich es bei meiner Mutter in ähnlicher Art und Weise erleben musste.

Es war alles wieder da, aber ich bin dir dankbar, dass Du es geschrieben hast. Vielleicht und hoffentlich werden viele Menschen wach gerüttelt. Diese "Götter" sind mitunter unberechenbar, ja und mit dem Leid und den Schmerzen steht man ganz alleine da und das schöne Leben geht dahin. Bei meiner Mutter "floss" der Urin nach einer Nieren-OP, die ganz bestimmt nicht notwendig war, nur so aus dem Rücken. Was aber auch folgte, waren jede Menge andere gesundheitliche Probleme. Und richtig angefangen hat das Drama mit einer Zertrümmerung von Nierensteinen. Liebe Grüße J.

 

... Ich schreibe heute nochmal ein herzliches Dankeschön für dieses Buch, nur gut, dass es das gibt. Vielleicht gibt es sogar "Ärzte, die dieses Unheil bewußt über Menschen bringen" (Zitat aus einer Rezension bei amazon.de). Aber leider eben auch Anwälte und, und ...

B. - männlich

Würde gern meinen Fall mitteilen. Nur ganz kurz, auf meiner Facebook-Seite steht es ausführlicher.

Meine Frau lebte von 2004 bis 2010 mit unfixiertem Genick nachdem der obere Dens zunächst zur Hälfte entnommen wurde und nach einem halben Jahr dann die zweite Hälfte entfernt wurde. Das eingesetzte Implantat, wovon der Hersteller noch nicht einwandfrei feststeht, lockerte sich bereits nach wenigen Tagen und das Implantat brach, ohne Unfall, nach einem halben Jahr. Das Vorgenannte wurde von den behandelnden Ärzten selbst festgestellt.

Als in der zweiten OP der restliche Dens entfernt wurde, fixierte man das Implantat nicht nach, bzw. beseitigte den Bruch. 2010 entnahm man endlich die Bruchstücke des Implantats (Randsfort Loop) und fixierte wieder nicht nach. Stattdessen entließ man meine Frau ohne Information an die weiterbehandelnden Ärzte, nur mit einem handgeschriebene Zettel, ohne bildgebendes Material oder ausführliche Arztbriefe in eine Reha, wo man sich mit dem Genickbereich befassen sollte.

Hier erlitt sie eine Tetraparese. Nahezu alle Akten die sich mit dem Grund für diese Tetraparese beschäftigen, wurden entwendet. Nur sehr wenige Dokumente entgingen der "Säuberung", weil ich unmittelbar nach dem Tode meiner Frau die Akten anforderte. Hier wird von einer Materialdislokation gesprochen.

Zwei Gutachten, darunter das Gerichtsgutachten, sprechen unter anderem von erschreckenden Erkenntnissen, von nicht mehr nachvollziehbaren Handlungen.

 

Trotzdem wurde der Fall nicht strafrechtlich verfolgt, weil von zwei Anwälten der erste die Fristen versäumte (fünf Jahre Verjährung bei fahrlässiger Tötung von 2005 bis 2010), der zweite das Obduktionsprotokoll unterschlug, und die Leitende Oberstaatsanwältin lediglich auf fahrlässige Tötung "untersuchte". Obwohl alle in Betracht kommenden Straftaten angezeigt worden waren. Sie wurde nicht von Amtswegen tätig, denn anscheinend geht sie über Leichen.

Ein Schelm, der hier Bestechung im hohem Maße vermutet.

Auf jeden Fall funktionierte die "Zusammenarbeit" zwischen Staatsanwälten, Rechtsanwälten und Ärzten hervorragend.

Mit freundlichen Grüßen B.

 

P.S.: Dies ist nicht mein richtiger Name, denn mir wurde bereits gedroht, dass bevor der prominente Arzt Prof. Dr. ... in den Knast geht, alles passieren könne. Und wenn man alles sage, dann meine man auch alles".

So der zweite Anwalt zu mir.

N. - weiblich

"Liebe Frau Darka, ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich Ihren Einsatz für Patientenrechte ganz großartig finde. Es ist so wichtig, dass das alles mal offengelegt wird. Ich selbst habe auch sehr schlechte Erfahrungen mit der Pharmaindustrie und vielen Ärzten gemacht. Früher hatte ich immer vertraut. Mir wurde nie wirklich geholfen, aber ich sollte neue Medikamente testen etc. etc. Hatte auch schon überlegt, ein Buch darüber zu schreiben. Vieles ist einfach unglaublich und die meisten wissen nichts davon. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg! ...

Ich kläre zur Zeit jedermann über die Schädlichkeit von Flourchinolonen auf und habe immer mehr das Bedürfnis gegen Pharma und Ärzte anzutreten. Es gibt eine höhere Gerechtigkeit. Wäre ich bei Bayer, ich könnte nicht ruhig schlafen. Es muss aufgeklärt werden. Jeder kann Kleines dazu beitragen. Sie tun das absolut Richtige!"

A. - weiblich

"... Ich habe mich politisch sehr mit dem Thema zahnmedizinische Behandlungsfehler beschäftigt und engagiert. Die Quintessenz ist: Es gibt kein politische Interesse, Opfern von (zahn-)medizinischen Behandlungsfehlern helfen zu wollen. Meiner Meinung nach ist die Einrichtung von "Patientenbeauftragten" eine Pseudo-Funktion - insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland - , die den Schein der Patientenrechte aufrechterhalten soll, die es in der Realität de facto nicht gibt. Diese politische "Ignoranz" widerspricht allerdings dem Grundgesetz/unseren Grundrechten, die die Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbares Recht binden (GG Art. 1.3)."

C. - weiblich

... "Wir haben gerade Unfassbares erfahren! Gestern ist eine Neuzehnjährige an den Folgen einer Hirnblutung gestorben, sie war in der gleichen Klinik wie unsere A., auch sie wurde mit der Diagnose "Migräne" nach Hause geschickt /A. erlitt die gleiche Fehldiagnose an einem geplatzten Aneurysma und starb/. Offensichtlich haben die nichts, aber auch gar nichts, gelernt und somit eine weitere Familie ins Unglück gestürzt...... ich kann es einfach nicht glauben!"

K. - weiblich,

aus Anlass des Todes von W. M., der bis zu seinem Ableben für die Rechte seiner

Ehefrau gekämpft hat, die in einer Pflegeeinrichtung durch unabgestimmte, heimliche und übermäßige Medikation von Beruhigungsmitteln litt, verfiel und schließlich verstarb. Wenige Zeit darauf waren auch seine Kräfte vollends erschöpft.

"Das ganze Gesundheitssystem ist menschenverachtend! Während man im Fall von Behandlungsfehlern bei jüngeren Menschen auf Manipulation der Patientenakten setzt, wird bei alten Menschen eher die Methode des Aussitzens praktiziert. Die Gesetze ermöglichen das. W. M. war ein kämpferischer Mann, dem ich gewünscht hätte, dass er - beruhigt in dem Gefühl, es gäbe noch Gerechtigkeit in Deutschland - hätte von dieser Welt gehen können."

A. - weiblich

"Sehr geehrte Frau Darka,

ich als Betroffene will unbedingt mit Ihnen in Kontakt treten. Es muss sich etwas gravierend ändern in dem bisherigen verlogenen Umgang mit Behandlungsfehlern. Einzeln erreicht man gar nichts, die sog. Patienten-Organisationen sind entweder zu  machtlos oder vielleicht nur ein Deckmäntelchen. Danke für Ihr Buch! Sie haben zumindest den Mut, die Missstände in Ihrem Buch bei Namen zu benennen. Chapeau! ..."

K. - weiblich

Eine kurze Nachricht einer Betroffenen von Behandlungsfehlern über das Buch "Die Wunde in mir - Misshandlung auf Krankenschein":

"Ich habe es unter Tränen zu Ende gelesen ... es ist inzwischen meine Bibel ...

für meinen Weg!"

W. - männlich

Solange unsere Politiker kein Rückgrat besitzen, diese nach wenigen Jahren schon solch immens hohen Pensionsansprüche haben, um danach in dicken Ledersesseln, in Vorstandsetagen von Versicherungen sitzen zu dürfen, wird sich nichts ändern. Wir leben hier zwar im Paradies, aber einige Wenige nutzen das einfach schamlos aus. Gut, dass es Menschen wie Johanna Darka gibt, die für all diejenigen kämpft, die es nicht können! 

R. - weiblich

Ihre Petition für die Unterstützung der Opfer von Behandlungsfehlern ist eine wirklich wichtige Angelegenheit. Unglaublich, wie Ärzte und Krankenhäuser sich verhalten, wenn ein Fehler passiert ist. Rücksichtslos und würdelos, selbst die Krankenkassen verhindern, dass diePatienten das bekommen, was ihnen zusteht. Zu dem ganz persönlichen Leid, kommt dann der Kampf um die legitimen Ansprüche.

J. - weiblich 

"Es ist ein unglaublicher Leidensweg, den Du gehen musst,            

liebe Johanna!

Ich kann solchen Ärztepfusch und alles, was danach folgte, einfach nicht nachvollziehen!

Erschütternd, wenn Frau bedenkt, aus welch' vergleichsweise banalen Situation heraus sie entstanden ist.

Es könnte uns allen passieren, jederzeit!"

Antwort von JD 

Ja, liebe J., Du sagst es.

Das ist es, was mich auch immer wieder aufs Neue packt und schüttelt und entsetzt:

Es ist diese "Banalität des Bösen" und die Tatsache, wie leicht sie uns alle erwischen kann!

P. - weiblich, 1. Brief 

Liebe Frau Darka,

vielen Dank für Ihr sehr gutes Buch, 

es hilft mir, in meiner jetzigen schweren Zeit, durch Ärztepfusch

bzw. mangelnde Aufklärung, Ignoranz und von Ärzten, die mir eine Stütze sein sollten ...

Ihre Geschichte ähnelt der meinen sehr ...

2002 Perianalvenenthrombose ...

jetzt dreizehn Jahre später etliche Operationen an Darm und Blase

und im letzten Jahr die fatale Operation ...

jetzt gehe ich gegen den Arzt vor ...

manchmal weiß ich gar nicht, wo ich die Kraft noch hernehmen soll ...

 Sie sprechen mir mit Ihrem Buch aus der Seele ...

Ganz liebe Grüße an Sie und alles Gute

P. 

P. -  weiblich, 2. Brief

Liebe  Frau Darka,

vielen Dank!

Ich habe Ihr Buch gelesen und möchte Ihnen sehr danken.

Ich habe an einigen Stellen weinen müssen, da ich es selber durchmachen musste! 

Ich selber bekomme seit dreizehn Jahren die Auswirkungen dieser Operation zu spüren. Auch die Krankenkasse prüft einen Behandlungsfehler ....

Letzte Woche erst bekam ich von einer Ärztin - da sie durch mich viel Schreibkram hat - die Auswirkungen zu spüren, wie genervt  sie von

meiner Geschichte ist!

Mit Ihrem Buch helfen Sie mir immer wieder, wenn es mir schlecht geht.

Ich sehe, dass ich mit dieser Situation nicht alleine bin! 

 Ganz tolles Buch, ich denke, es spricht vielen Menschen aus der Seele.

Ich wünschte, ich könnte mir die ganzen Erlebnisse auch von der Seele schreiben. 

Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen, die diesen Mut aufbringen, so ein Buch zu schreiben. Sie sind eine tolle Frau!!

Mit lieben Grüßen

P.

Antwort von JD

Liebe P.,

ich möchte Ihnen sehr herzlich für Ihren Brief danken. Sie sind auch so eine wundervolle Frau! Sensibel ... ach, es ist eine Freude, dass es Menschen wie Sie gibt!

Ihre Zeilen bedeuten mir viel, denn täglich versuche ich weiter, mich in der Sache zu engagieren. Zum einen immer noch in meiner eigenen, aber darüber hinaus möchte ich eben auch einen Fortschritt für alle Betroffenen erreichen. Und das ist ja nicht leicht und erfordert so viel Kraft und Energie. Immer wieder neu ausholen, neu schreiben ... Gestern Abend konnte ich nicht mehr - und heute fand ich Ihren lieben Brief vor! Vielen Dank dafür! Das ist es doch in der Hauptsache, was ich mit dem Buch erreichen möchte.

Und wenn ich dann eine solche Rückmeldung bekomme, dann berührt mich das sehr! Vielen Dank für Ihre bewegenden Zeilen. Es hilft mir, weiter den entsprechenden Schwung und die nötige Energie aufzubringen.

Ich sende Ihnen ganz liebe Grüße,

Johanna

H. - weiblich 

Hallo Johanna,

erst heute habe ich durch Zufall über dein Schicksal erfahren. Mich beunruhigt es schon, zu erkennen, dass die meisten Mediziner keine Berufsehre mehr besitzen und nur nach Schema F verfahren.Was nutzt eine teure Medizin, wenn nicht nach der eigentlichen Ursache gesucht bzw. geforscht wird? ...

Was ist der Mensch bzw. Patient eigentlich noch Wert? Unsere Gesundheitskarte ist für die meisten Mediziner doch nur eine Kreditkarte um Geld aus unserer Gesundheit zu machen. Welcher Arzt macht seinen Job noch gewissenhaft?

C. - weiblich

Hallo Frau Darka,

zufällig habe ich diese Seite entdeckt. Ich bin 2011 von einem Chirurgen operiert und dabei geschädigt worden. Bin seitdem querschnittsgelähmt.

Der Chirurg wurde nach meiner OP fristlos entlassen. Später erfuhr ich, dass er schon seit 2009 und auch in 2010 sehr viele Patienten geschädigt hat. Die Klinik schweigt dazu. Aber ich weiss vom Anwalt, dass gegen den Chirurgen seit 2009 bei der Staatsanwaltschaft ermittelt wird. Er wurde 2012 wegen fahrlässiger Körperverletzung in vier Fällen verurteilt.

Aber es sind noch mehr geschädigte Patienten, die für dieses Desaster ihre Unschuld beweisen müssen. Dazu gehöre ich auch. Zu einigen der geschädigten Patienten habe ich Kontakt aufgenommen. Wir fühlen uns damit allein gelassen. Es wird vertuscht, das Gericht ermittelt nicht sorgfältig, Zeugen werden nicht angehört und Gutachter urteilen nur nach Aktenlage. Das Landgericht hat in meinem Fall das Verfahren eingestellt, da es sich um einen "schicksalhaften Verlauf" handelt. Ich wurde nicht mal vorgeladen. Sie haben alles nur nach Aktenlage entschieden.

Aber ich werde weiter kämpfen. Ich lasse diese Ungerechtigkeit nicht zu. Habe mich auch ans Bundesministerium gewand. Aber da stößt man auf taube Ohren. Ich bin zutiefst erschüttert über die vielen geschädigten Patienten. Wir können nur Zeichen setzen. Aber die Politiker müssen endlich handeln.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Ich hoffe, dass ich mal an Ihrer Lesung aus Ihrem Buch teilnehmen kann.

C.

 

Antwort von Johanna Darka via Facebook (C. hatte keine Emailadresse hinterlassen):

Liebe C., ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Gutes für Deinen weiteren Weg! Danke für Deine Mail, liebe Grüße Johanna Darka

C. - weiblich, 2. Brief

Danke, dass Sie meinen Brief auf Ihrer Seite veröffentlicht haben ...
... Der Geschäftsführer der Klinik wurde inzwischen zwangsversetzt und der Chirurg hat sich im September 2013 das Leben genommen.
Mit freundlichen Grüßen
C.

Co. - weiblich

Hallo Frau Darka,

ich heiße Co. und meine Anwältin hat mir Ihr Buch empfohlen. Ich habe mir das Buch "Die Wunde in mir" gekauft und bin geschockt und doch begeistert.

Im Juni 2012 bin ich durch Ärztepfusch fast gestorben. Ich lag im Koma und kämpfe immer noch für und um mein Leben.

 Ich bewundere Sie wirklich, dass Sie die Kraft hatten, dieses Buch zu schreiben. Da ich erst im Sommer 2014 mit meiner Traumatherapie beginnen kann, habe ich beschlossen, meine Erfahrungen und meinen Leidensweg in einem Buch festzuhalten.

Das Schlimme am Ärztepfusch, man fühlt sich so sehr allein gelassen.

Co.

M. - weiblich

Liebe Johanna, den Zeitungsartikel über Dich und über die unzähligen Ärztepfusche, die an Dir verübt wurden, gelesen. So grausam, dass ich dafür keine Worte finde, Du hast mein tiefstes Miitgefühl. Du kamst mir vor wie auf der Schlachtbank, ausgeliefert, unmündig, und von den Ärzten, die Dir helfen sollten, und denen Du Dein Vertrauen geschenkt hast, missbraucht. Eine einzige Qual für Dich, ein endloses Leiden für Dich, diesen Ärzten ausgeliefert zu sein und ihrer Barbarei. Und dann dabei alleine zu sein, ohne jegliches Mitgefühl dieser Herrgötter in weiß. Der respektlose, achtlose Umgang mit Dir, Deiner Seele, Deinem Körper, Deinen Schmerzen, und ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, wie Ärzte so etwas einem Körper antun können, in dem so viel Leben, Vertrauen, Lebenskraft, Lebensfreude steckt, und diese Lebensqualität einfach durch Ignoranz zerstört wird. So hart und lieblos, so selbstgerecht diese "Kittel in weiß", für die der Patient oft nur eine namenlose, seelenlose Nummer ist, an denen sie sich auslassen. Solange der Mensch, und damit auch der Arzt, nicht lernt, Fehler zuzugeben, kann er nicht aus seinen Fehlern lernen und wachsen, wie wir alle selber von uns wissen. Das ist der Weg unserer erwachenden Bewusstheit, je mehr Bewusstheit und Bewusst SEIN wir in uns entwickeln, je mehr wachsen wir in unserer Liebe, in unserer Dankbarkeit, in unserer Achtsamkeit und unserem Mitgefühl, in unserer Hingabe zu uns selber und zu unseren Mitmenschen. Dann hätten die Ärzte sofort gesehen, dass all diese Operationen an Dir überflüssig waren.

Danke Dir, liebe Johanna, ich wünsche Dir, dass Dein Körper, Deine Wunde , Deine Seele heilt, und danke Dir, dass Du die Kraft hast , diese Ärztemafia und ihre Verbündeten zu entlarven, danke für Dein Buch und für Dein Sein.

M.

R. - weiblich

liebe johanna mein weg ist derselbe wie der deine- und doch nicht der deine. jede und jeder der ihn gehen muss/darf/kann wird einsam sein auf diesem weg. 1999 vielleicht gab es da eine lotterie? wir zogen den treffer! (kenne noch mehr). recht? gutachten? wie? verschwundene akten, fehlende aufzeichnungen

heute rollstuhl! einbildung, simulant,einstudiert. lebt vom mitleid. gefällt sich darin. rente weg........, isoliert von mitmenschen, will man so! darm undicht, inkomplette lähmung! alles nur spiel? reisen, auf berge steigen, spontan freunde besuchen, einkaufen, vergiss es. körperliche liebe, wenn man nichts mehr fühlen kann. meine aufzeichnungen rücken schlecht voran, die finger tippen schlecht. danke für dein buch. danke für dein offenlegen. ich wünsche dir alle kraft dieser welt für all das was noch kommt. drücke dich
R.  aus der Schweiz

 

Antwort von JD

Liebe R.,
Deine Zeilen berühren mich sehr! Hab meinen großen Dank dafür, dass Du Dir diese Mühe machst, und mir weiteren Mut für mein Buch und mein Durchhalten vermitteln möchtest. Was Du in Stichworten schilderst, ist eben die Realität, nichts davon erfunden, das glaube ich Dir sofort. Und es tut mir so leid, dass Du eine solche Hölle erleben musst. Wenn die Herausgabe meines Buches Dir und anderen vermitteln kann, dass Du nicht allein bist, trotz der Einsamkeit, mit der Du Dein Leben weiter führen musst - dann hat all meine Mühe, all die Arbeit einen Sinn! 
Bitte versuche, Dich weiter an der kleinen Blume am Wegesrand zu erfreuen, denn sie blüht auch für Dich! 
Gib nicht auf, Du bist ein so wertvoller Mensch!
Ganz liebe Grüße in die Schweiz
Johanna

Ein zweiter Brief von R.

liebe Johanna,

du schreibst dieses buch für dich selber und für all jene, die opfer  geworden sind.

... recht bekommen und recht erhalten ist nicht dasselbe, hat mir mal ein jurist gesagt. oh wie richtig seine aussage doch war. Ich habe gelernt, dass alles gedehnt werden kann. recht ist biegbar. recht scheint eine auslegeordnung zu sein. wer kein geld hat, keinen rechtsschutz, zuviel geld, um unentgeltliches proessrecht zu bekommen und zuwenig, um sich einen anwalt leisten zu können, ist blöd dran. einen anwalt zu haben ist ebenfalls lotterie. 

... ich leide nicht am selben wie sie - und ich finde ihres trotzdem schlimm. weil es immer schlimm ist. weil es hilflos macht, ohnmächtig, es lässt uns ausgeliefert sein, man erfährt willkür, man fragt sich, ob man in einem rechtsstaat oder in einer bananenrepuplik lebt.

... bei mir hat man in einen hohlrundrücken eine lumbalpunktion auf der falschen höhe mit zu dicker nadel gesetzt. er hats noch nie gemacht. bla bla bla. der ops pfleger erklärte ihm wie es geht. usw.

danach kann nicht mehr aufstehen, kopfschmerzen, gürtelförmige schmerzen, der rücken brennt, beim punktieren einschiessender feuriger schmerz, gefühl von loch im fuss, umdrehen inklusiver nadel im rücken. etc.
verlor erst urin, inklusive stuhl es vergeht wieder.
füsse schlaff, bleibe hängen am teppich, knapp ein jahr danach ist die gehfähigkeit massiv geschrumpft ops folgen berentung, jetzt rente gestrichen, da ich als schmerzpatient gelte. haben haus. muss weg. kein soz.

 ...schreiben sie weiter, kämpfen sie weiter, danke danke danke.

 ...Fehler können passieren. mir ihnen allen. man kann dazu stehen und die ärzte sind versichert. aber vorerst kehrt mans unter den tisch.
... ich wünsche dir viel sonne im herz, viele wolken am himmel, die uns reiche bilder schenken, ich wünsche dir lebendigkeit und ein würdevolles leben. ruth.
deine tränen, deine wut, deine hilflosigkeit, deine ohnmacht, es sind die meinen und die vieler, vieler menschen. viel kraft, viel energie. alles alles liebe.

r.

K. - weiblich

Guten Tag Frau Darka,
wie in ihrem Buch geschrieben habe auch ich eine monatelange Tortur hinter mir. Bei mir wurde bei einer Gallen-Operation die Bauchspeicheldrüse verletzt. Daraus folgten fünf Lliter Eiter im Bauch, Nierenversagen, Darmausgang und und und ... zwei Monate künstliches Koma angesteckt mit MRSA. Keim. Zum Schluß einen Narbenbruch, der wiederum operativ behoben wurde. Ich bekam die ersten zehn Minuten der OP mit, ohne mich bemerkbar machen zu können. Also mein Leben liegt trotz des Überlebens in Scherben.

Ihr Buch spricht mir aus der Seele.

Großen Respekt an Sie und herzliche Grüße 

K.

A. - weiblich

Deine Geschichte berührt mich sehr und ich finde es bewundernswert, wie du dabei um Gerechtigkeit kämpfst und nicht aufgibst, auch wenn du das sicher manchmal am liebsten tun würdest.  

A.  (Schweiz)

J. - weiblich

Liebe Johanna, Du bist eine von den sehr Mutigen, von denen wir sehr viele brauchen. Ich wußte von Vielem, aber dies ist noch schlimmer!  

J. 

M. - weiblich

Es ist furchtbar lesen zu müssen, dass in unserer sogenannten "Wohlstandsgesellschaft" so etwas unter dem Mantel der Humanität überhaupt einem Menschen passieren kann. Ich finde es auch sehr wichtig dass Deine Lebens− und Leidensgeschichte an die Öffentlichkeit kommt und Du ein Buch darüber geschrieben hast. Was sind denn das für Gesetze, die einen Betroffenen eines ärztlichen Behandlungsfehlers dazu verpflichten, dem Arzt diesen Fehler nachzuweisen. Durch dieses Gesetz wurde vorausschauend der Stand der Ärzte geschützt ... Und ich bewundere Dich, dass Du immer für das Recht weitergekämpft hast.  

M.  (Österreich)

 

M. - männlich

Viel Kraft für deinen weiteren Weg! 

M.

E. - weiblich

Ich hoffe, dass dein Buch, dein Mut und deine Liebe zu dir geachtet und beachtet wird!  

E.

A. - weiblich

Ich wünsche Dir viel Mut und Kraft und hoffe, dass du wenigstens viele Bücher verkaufst, um einerseits diese Ungerechtigkeit bekannt zu machen und andererseits auch finanziell etwas einzunehmen. 

A.

M. - weiblich

Liebe Johanna, 

Deine Geschichte hat mich zutiefst berührt. Du schreibst, dass Du wegen einer Lappalie zum Arzt gegangen bist, mit den eindringlich von Dir beschriebenen Folgen. Insbesondere die deutsche Rechtslage ist haarsträubend. Nach einem unverschuldeten Autounfall (1993) habe ich das auch erleben müssen.

Die großen Haftpflichtkonzerne sind ein Kartell, das gebrochen werden muss. Die ärztlichen Gutachter/innen, die für diese Versicherungen arbeiten, sind natürlich daran interessiert, Folgeaufträge von diesen zu bekommen. Das "funktioniert" aber nur, wie in Deinem und auch meinem Fall, wenn sie "pro Haftptlichtkonzern" argumentieren. Es ist der "Tanz um das goldene Kalb".

Stephane Hessel ist mir hierin Vorbild, der uns ALLE auffordert: "Empört Euch!"  

M.

S. - weiblich

Liebe Johanna,

ich fühle mit Dir. Mein Vater, der vor Gericht Sachverständiger war, sagte immer: "Recht haben und Recht kriegen ist zweierlei." Wenn Du es auch noch an Deinem eigenen Körper erfahren musstest, ist das noch viel schlimmer.

Schön, dass du den Mut nicht aufgegeben hast. Ich wünsche Dir alles Gute.

S.

B. - weiblich
Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt, weil mir gezeigt wurde, dass ich nicht alleine bin in dieser Situation. Es gibt mir die Kraft und Hoffnung weiter zu kämpfen. Es hat aber auch in mir sehr viel Traurigkeit, Wut und Verzweiflung geweckt. Nachdem ich es gelesen habe, habe ich es meinem Mann gegeben. Jetzt liest er es. Ich glaube, dass er mich dann besser verstehen kann, wenn ich zum Beispiel so starke Schmerzen habe.
B.

 S. - weiblich

Hallo liebe Johanna,

 ich warte noch auf Dein Buch, bis es mir aus Deutschland mitgebracht wird. Aber alles, was ich bis jetzt darüber hörte, hat mich sehr berührt und ich finde es großartig, dass da jemand es schafft und mal an die Öffentlichkeit geht. 

 Meine Mutter war sehr oft und heftig krank. ich war so circa fünfzehn Jahre, als ich auf die Idee kam, ihre Medikamentenkiste zu begutachten. Ich las die Beipackzettel und ab da beschloss ich, irgendwie diesen Ärzten nicht blind zu vertrauen. Meiner Mutter konnte ich nicht helfen, aber dieser Schock hat mich doch vor Einigem bewahrt. 

Nach meinem Kaiserschnitt äusserte ich, dass ich die Schlaf- und Schmerztabletten nicht nehmen wollte und daraufhin wurde die Krankenschwester richtig wütend. Meine Erfahrung ist, dass ganz schnell und leicht Medikamente verschrieben werden und oft steht die Nebenwirkung gar nicht im Verhältnis zu der Krankheit. 

Wenn man Zweifel äußert .... da schrie mich ein Zahnarzt ganz wütend an mit der Frage, "ob er oder ich der Arzt sei?" 

Mein großes Problem waren meine Zähne und ich konnte nachweisen, dass es um einen Ärztepfusch ging. Der Gutachter gab mir zuerst recht, lies sich aber dann vom Zahnarzt umstimmen. Gegenüber der Krankenkasse empfahl er aber einen Ärztewechsel. Es waren sieben Jahre Schmerzen, ein kleines Vermögen und der Verlust von sechs Zähnen. Der andere Zahnarzt gab sich die größte Mühe, machte das Beste daraus, aber er war nicht bereit gegen den Pfuscher auszusagen, obwohl es offensichtlich war. Ich hatte Phasen, wo ich dachte, ich würde wahnsinnig im Irrgarten der Krankenkasse und der Ärzte.

 Um Alternativen muss man sich grundsätzlich selber kümmern. Viele Ärzte kennen sich mit Homöopathie ganz wenig aus oder verschreiben sie wie andere Medizin, und so mancher Hinweis auf ihrer Karte ist eigentlich gar nicht berechtigt. 

 Ich bin Ärzten gegenüber sehr vorsichtig und jeder kann sich glücklich schätzen, wenn er einen guten Allgemeinarzt gefunden hat. in meiner Familie seitens meines Mannes sind neun Ärzte ganz unterschiedlichen Alters,  aber ich bin sehr froh, wenn ich von keinem Hilfe in Anspruch nehmen muss. Ganzheitliche Heilmethoden sind immer noch ein Fremdwort.

 Liebe Johanna, ich wünsche Dir viel Kraft und auch viel Erfolg mit Deinem Buch und Lebensfreude. Wenn ich dich irgendwie unterstützen kann, tue ich das gerne.

Ganz herzlich

S.

C., weiblich

C. - weiblich 

Hallo, liebe Johanna, 

mein Fall liegt bei meiner privaten Krankenversicherung ..., die aufgrund einer Rechnung und persönlichen Belangen eines Sachbearbeiters alles zu einer Gutachterstelle geschickt haben ...das Gutachten spricht Bände ... ist nur anhand von Rechnungen mit Diagnosen erstellt worden, ohne mich zu sehen und so weiter. Auch wurde nie eine Einwilligung von mir erteilt ....

Auch hier ist eine dunkle Stelle - die Willkür der Sachbearbeiter in Ämtern (Krankenkasse, Finanzamt usw.).

Liebe Grüße

C. 

P. - weiblich
Johanna, toll Dein Gaestebuch!
Ich wuensche Dir weiterhin viel Erfolg und Kraft, weiter fuer Gerechtigkeit zu kaempfen. Die Welt sollte mehr solche Frauen haben; du redest nicht nur, sondern Du handelst.

Wir alle brauchen emotionale Unterstuetzung. Die Menschen sind nicht alle fair. Mach nur weiter so, das ist bewundernswert. Und vorallem mutig, was Du machst.

P.

M., weiblich (Nederlande)

M. - weiblich, Niederlande

Ich bewundere Dich, Johanna, Dein Gästebuch ist enorm! Ich habe es nun zur Unterstützung auf meiner Pagina "Die himmlischen Zeiten des Nils Nobach" gepostet. Und wenn ich in Deutschland bin, werde ich Dein Buch sicher kaufen (ich fahre oft nach Kleve zum Einkaufen) ...

Liebe Grüße

M.

B. - weiblich

Liebe Frau Darka,

noch nie habe ich jemandem, dessen persönliches Schicksal ich via Internet erfahren habe, kontaktiert. Ihre Situation hat mich sehr berührt und einiges in mir aufgewühlt.

Ich bin Krankenschwester und habe in meiner beruflichen Laufbahn sehr viele schlimme Dinge erlebt, in denen Patienten alles andere als "pfleglich" behandelt wurden (sowohl von Ärzten als auch von Pflegenden!). Ich möchte Ihnen von Herzen Kraft wünschen und ich verstehe Ihre Unduldsamkeit und Empörung absolut. Ich kann auch nie nachvollziehen, wenn von Opfern verlangt wird, doch "irgendwann seinen/ihren Frieden zu schliessen". Die Hegemonie der Ärzteschaft stinkt zum Himmel und ich hoffe, nicht sehr originell, im Schlaf zu sterben. Ich wünsche mir, dass Sie trotz allem noch schöne und lebenswerte Stunden in Ihrem Leben verspüren! Halten Sie durch, sie überaus tapfere Person!

Es grüsst Sie herzlichst B.

D. - männlich

Sehr geehrte Frau Darka,
ich habe mir einen Kurzüberblick über die Fehlbehandlung und deren Folgen in ihrem Fall verschafft. Die Strickmuster sind analog zu meinem Pfuschfall. Versagen der Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Richter. Diese Verfahrensweisen mit Medizingeschädigten sind skandalös. Eine Besserung dieser katastrophalen Zustände sehe ich derzeit nicht. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das meines Erachtens nichts zu tun.
Mit bestem Gruß

D.

 D. - männlich, 2. Brief

Sehr geehrte Frau Darka,

bisher wurden etliche Bücher über die Thematik Fehlurteile, Ärztepfusch, Rechtsbeugung usw. geschrieben. Politiker von Deutschland hat dies nicht beeindruckt. Seit Jahrzehnten ist deutschen Politikern der Sachverhalt bekannt. ...

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als sei der desolate Zustand der Justiz gewollt. 

Mit bestem Gruß

D.

J. - weiblich 

Habe heute in der FAZ den Bericht über Ihre Geschichte gelesen und war tief betroffen. Auch weil ich enen Sohn habe, dessen Leben mit zweiundzwanzig Jahren auf die gleiche Weise zerstört wurde. Und der für immer einen bleibenden seelischen und körperlichen Schaden davontragen wird.
Mit freundlichen Grüssen
J.